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EISKAPELLE - AM FUßE DER WATZMANN-OSTWAND

ARCHITEKTUR DER NATUR

Schönau am Königssee -  Der Morgen war noch jung, als wir die erste Fähre über den Königssee nach St. Bartholomä nahmen.

 

Schon auf der halbstündigen Fahrt beeindruckte uns wie die Felswände des Nationalparks Berchtesgadener Land, erinnernd an einen norwegischen Fjord, vom Ufer des Königsees weg bis nach oben zu den Gipfeln des Watzmannmassivs in ihrer Unberührtheit emporragen. Ein seltener Anblick in der heutigen Zeit.

Nach der Ankunft in St. Bartholomä machten wir uns vom Ufer des Sees auf den Weg zu unserem eigentlichen Ziel - der Eiskapelle.

Nach dem der befestigte Wanderpfand nach der Hälfte der 3 Kilometer langen Wanderung endete, mussten wir uns den restlichen Weg zwischen dem atemberaubenden Watzmann und dem daneben gelegenem kleinen Watzmann eigenhändig suchen. Am Fuße des Watzmanns angelangt zog uns das architektonische Meisterwerk des Gebirges unausweichlich in seinen Bann.

Der Blick ins dunkle Innere schreckte uns aber nicht davon ab, die Eiskapelle genauer zu erkunden. Ein Blick auf die Bilder lässt nur annähernd erahnen wie atemberaubend die Aussicht war und wie klein und machtlos  man sich doch in dieser Höhle fühlt.
Da war sie… die Eiskapelle. Ihre dunkle, bedrohlich wirkende Kälte und Größe schreckte uns nicht davon ab einen Blick ins Innere der geballten und massiven Eiswände zu riskieren. Die Bilder lassen nur erahnen, wie atemberaubend und beeindruckend dieses von naturgeschaffene Schneefeld ist.


Beraubt unserer Worte machten wir uns auf die Heimreise von diesem magischen und unvergesslichen Ort.

Der Ort hat etwas Magisches und Abnormales, was es uns schwer macht die passenden Worte zu finden. Was bleibt ist die Erinnerung an einen der faszinierend Fleckchen Natur, die wir stolz unsere Heimat nennen dürfen.

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